Info’s rund um die Pflege gibt es zur monatlichen Beratungsstunde im Seniorenhaus Krostitz

Morgen den 25.04.2019 um 14:00 Uhr laden wir wieder zur monatlichen Beratungsstunde ein. Hier gibt es alles zum Thema Pflege und ambulante Versorgung.

Das Beratungsmaterial liegt schon bereit.

Letzten Monat war das Thema Hilfsmittel präsent. Individuell können wir auf Ihren Hilfebedarf eingehen und Ihnen Möglichkeiten für Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel aufzeigen. Wo und wie man sie bekommt, klären wir natürlich gleich mit.

Alternative Wohnformen im Alter sind ein immer stärker werdendes Thema. Gern können Sie auch zur Beratungsstunde das Seniorenhaus in Krostitz „unter die Lupe nehmen“. Eigenständigkeit und Gemeinschaft erhalten und trotzdem Betreuung und Versorgung erfahren, dass geht auch im schönen Krostitz.

Sie sind pflegebedürftig, pflegende(r) Angehörige(r) oder einfach interessiert, dann besuch Sie uns und tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit uns aus und löchern Sie uns mit Ihren Fragen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Neues Herzensprojekt

Neustart

Manchmal passiert es eben doch und es finden sich Menschen mit gemeinsamen Interessen und dem Ziel etwas Großartiges auf die Beine zu stellen. Seit letztem Jahr nun sitzen wir gemeinsam an einem Tisch und tüfteln und überlegen, suchen Lösungen und sind nun auf der Zielgeraden. So kurz bevor unser Herzensprojekt an die Öffentlichkeit geht und die Gedanken noch einmal reveu passieren, möchte ich ohne zu viel zu verraten, mal ein paar Dinge in den Raum stellen.

Seit dem letzten Jahr häufen sich bei uns die Anfragen nach Pflege. Der Raum Nordsachsen ist riesig aber nicht sehr dicht besiedelt und die Anfragen kommen aus dem gesamten Landkreis. Viele Dienste können die vielen Anfragen nicht stämmen und müssen die Versorgung ablehnen. Oft tritt der Bedarf plötzlich ein und viele Pflegebedürftige und deren Anghörige setzen sich das erste Mal mit dem Thema auseinander. Aber was nun, wenn der Plegeheimplatz mit einer Warteliste versehen ist, kein Pflegedienst Kapazitäten hat und die Angehörigen räumlich getrennt oder zeitlich stark eingebunden sind? Und überhaupt, muss es denn immer gleich ein Pflegeheimplatz sein?

Unser Gesundheits- und Pflegesystem ist kompliziert. Da gibt es Krankenhausvermeidungspflege, Pflegegeld, Pflegesachleistung, Kombileistung, Grundpflege, Verhinderungspflege, Kurzeitpflege, zusätzliche Betreuungleistungen, Pflegehilfsmittel, Hilfsmittel, Tagespflege,… . Es fällt schwer da den Überlick zu behalten und für Betroffene ist die Komplexität eher eine zusätzliche Belastung. Es wäre also gut, wenn es jemanden gäbe, der „Licht ins Dunkel bringt“, jemand der da ist wenn man Fragen hat und Hilfe braucht.

Was passiert denn nun eigentlich, wenn es die baulichen Gegebenheiten zuhause nicht mehr hergeben, ich plötzliche Hilfe benötige oder einfach nur Gesellschaft und Erfüllung im Alltag suche? Die Fragen, mit denen sich die Pflege beschäftigt sind so vielfältig wie der Mensch individuell ist. Nicht für jeden gibt es das Patentrezept und nicht jeder braucht die eine ganz bestimmte Lösung. Setzt man sich mit den Fragen und Themen aber auseinander, findet Partner und geht gemeinsame Wege, dann findet man Konzepte mit individuellen Angeboten, Hilfen und Erleichterungen, Konzepte mit Mehrwert für Pflegebedürftige, Angehörige und Hilfesuchende.

Schönes entsteht dort wo Menschen sich zusammenfinden, sich trauen alte Konzepte über Board zu werfen und gemeinsam neue Wege beschreiten.

Fortsetzung folgt….